
VPN auf Reisen.
Wofür wir unterwegs ein VPN nutzen: günstigere Hotels und Flüge, Formel 1 trotz Geoblocking und sicheres WLAN.
Zwei Buchungen. So lange hat es gedauert, bis unser VPN-Abo bezahlt war. Wir haben bei NordVPN* das 2-Jahres-Abo für 83 Franken abgeschlossen, drei Monate gab es geschenkt dazu. Wir nutzen es unterwegs vor allem für zwei Dinge: günstigere Hotels und Flüge finden und Formel 1 schauen, das sonst wegen Geoblocking nicht laufen würde. Wir sind mehr als glücklich damit.
Wie das mit den Preisen funktioniert und wo es nicht klappt, erklären wir weiter unten. Vorher das Wichtigste in fünf Zeilen.
Wozu brauchst du unterwegs ein VPN?
Ein VPN leitet deine Verbindung verschlüsselt über einen Server in einem Land deiner Wahl. Für Websites sieht es dann aus, als wärst du dort. Auf Reisen nützt das bei drei Dingen: Preise vergleichen, Inhalte trotz Geoblocking schauen und sicher im öffentlichen WLAN surfen.
Klingt technisch, ist in der Praxis eine App mit einem grossen Knopf. Land wählen, verbinden, fertig. Den Rest merkst du kaum, ausser dass die Website plötzlich glaubt, du sitzt in Zürich statt in Chiang Mai.
| Wofür | Was es bringt | Grenzen |
|---|---|---|
| Hotels & Flüge | Preise aus verschiedenen Ländern vergleichen | Nicht jede Buchung wird günstiger |
| Streaming | Sendungen trotz Geoblocking schauen | Nutzungsbedingungen des Dienstes beachten |
| Öffentliches WLAN | Verschlüsselte Verbindung im Café, Hostel, Flughafen | Schützt nicht vor Phishing oder schwachen Passwörtern |
| Dienste von zu Hause | Schweizer Seiten, die Zugriffe aus dem Ausland sperren | Manche Dienste erkennen und blocken VPNs |
Günstiger buchen mit VPN.
Buchungsseiten zeigen nicht überall den gleichen Preis. Je nach Land, Währung und Verkaufsseite kann dieselbe Unterkunft oder derselbe Flug unterschiedlich viel kosten. Mit einem VPN wechselst du das Land und vergleichst. Bei uns hatte sich das Abo nach zwei Buchungen bezahlt gemacht.
Wichtig: Das klappt nicht bei jeder Buchung. Manchmal ist der Schweizer Preis schon der günstigste. Und manche Tarife gelten nur für Einwohner eines Landes. Das steht in den Buchungsbedingungen, lies sie vor dem Bezahlen.
So vergleichen wir
Preis normal ansehen
Erst ohne VPN suchen und den Preis notieren, inklusive Steuern und Gebühren.
VPN auf ein anderes Land stellen
In der App ein Land wählen und verbinden. Am besten das Reiseland selbst oder ein Land mit tieferem Preisniveau.
Neu suchen
In einem privaten Browserfenster dieselbe Suche wiederholen, damit alte Cookies den Preis nicht beeinflussen.
Ehrlich vergleichen
Gleiche Leistung, gleiche Stornobedingungen, Endpreis in Franken umgerechnet. Erst dann ist der Vergleich fair.
Mit der richtigen Karte zahlen
Eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr, sonst frisst die Gebühr die Ersparnis. Mehr dazu im Guide Geld & Karten.

Formel 1 trotz Geoblocking.
Viele Sendungen und Sportübertragungen sind nur in bestimmten Ländern freigeschaltet. Das nennt sich Geoblocking. Ohne VPN hätten wir die Formel 1 unterwegs nicht schauen können, weil die Übertragung im jeweiligen Land gesperrt war. Mit VPN wählen wir ein passendes Land und schauen wie gewohnt.
Für uns ist das der zweite grosse Grund für das VPN. Rennsonntag in Südostasien heisst bei uns: App öffnen, Land wählen, Stream starten. Fabienne hat sich längst damit abgefunden, dass das Sofa an diesen Nachmittagen besetzt ist.
NordVPN: unser VPN für zwei Jahre.
Wir nutzen NordVPN mit dem 2-Jahres-Abo und sind mehr als zufrieden. Für uns zählt, dass es bei Buchungen und beim Streaming zuverlässig funktioniert. Wir haben 83 Franken für zwei Jahre bezahlt, plus drei Monate geschenkt. Nach zwei Buchungen war das wieder drin.
NordVPN im Überblick
| Punkt | Unsere Erfahrung und Fakten |
|---|---|
| Preis | 83 Franken für 2 Jahre plus 3 Monate gratis, gut 3 Franken pro Monat (unser Kauf) |
| Lohnt es sich? | bei uns nach zwei Buchungen bezahlt |
| Streaming | Formel 1 läuft trotz Geoblocking |
| Geräte | bis zu 10 gleichzeitig mit einem Konto |
| Garantie | 30 Tage Geld zurück |
| Verlängerung | teurer als der Einführungspreis |
| Unser Fazit | mehr als zufrieden |

NordVPN
Damit buchen und streamen wir unterwegs.
- bei uns: 83 Franken für 2 Jahre plus 3 Monate gratis
- nach zwei Buchungen bezahlt
- bis zu 10 Geräte gleichzeitig
- 30 Tage Geld-zurück-Garantie
Öffentliches WLAN ohne Bauchweh.
Im Café, im Hostel oder am Flughafen teilst du das WLAN mit vielen Fremden. Ein VPN verschlüsselt deine Verbindung, damit im selben Netz niemand mitlesen kann. Schalte es vor allem ein, wenn du dich in Konten einloggst, bezahlst oder E-Mails mit Dokumenten verschickst.
Ein VPN ersetzt aber nicht den gesunden Menschenverstand. Gegen Phishing-Mails, gefälschte Websites oder das Passwort «123456» hilft es nicht.
- Netzwerknamen prüfen: Frag nach dem richtigen WLAN-Namen, statt dich mit «Free_Airport_WiFi» zu verbinden.
- Automatisch verbinden: In der App einstellen, dass sich das VPN in fremden WLANs selbst einschaltet.
- Zwei-Faktor-Login: Für wichtige Konten vor der Abreise einrichten, am besten mit einer Authenticator-App. Unsere Liste dazu: Wichtige Apps.

In fünf Minuten startklar.
Ein VPN richtest du am besten noch zu Hause ein: Abo abschliessen, App auf Handy und Laptop laden, einloggen, einmal testen. Unterwegs wählst du dann nur noch das Land und verbindest. Wichtig ist, dass du die Einstellungen kennst, bevor du sie im schwachen Hostel-WLAN brauchst.
- Abo abschliessen: am besten vor der Abreise. In manchen Ländern sind VPN-Websites gesperrt.
- App installieren: auf allen Geräten, die du mitnimmst. Ein Konto reicht für bis zu 10 Geräte. Für mobiles Internet unterwegs siehe SIM-Karten & Internet.
- Einloggen und testen: mit einem Schweizer Server verbinden und eine Schweizer Website öffnen.
- Automatik einschalten: VPN in unbekannten WLANs automatisch verbinden lassen.
- Bei Problemen: anderen Server im selben Land wählen oder das Protokoll in den Einstellungen wechseln. Meistens reicht schon ein neuer Verbindungsversuch.

Ist ein VPN überall erlaubt?
In der Schweiz ist ein VPN legal. In Thailand, Malaysia und Indonesien ist die Nutzung grundsätzlich erlaubt. In Vietnam sind einzelne Seiten gesperrt und Regeln strenger, in China ist ein VPN stark eingeschränkt. Überall gilt: Was ohne VPN verboten ist, bleibt auch mit VPN verboten.
Gesetze und Sperren ändern sich. Schau vor der Reise auf den Reisehinweisen des EDA nach, was im jeweiligen Land gilt.
Zwei Buchungen, dann war es bezahlt.
Wir nutzen unterwegs NordVPN*, um Hotels und Flüge zu vergleichen, Formel 1 trotz Geoblocking zu schauen und sicher im öffentlichen WLAN zu surfen. Für 83 Franken und 27 Monate hatte sich das nach zwei Buchungen gelohnt. Günstiger wird nicht jede Buchung, aber nachschauen kostet nur ein paar Sekunden.
Die Fragen vor dem Kauf.
Ist ein VPN legal?
In der Schweiz ja, ebenso grundsätzlich in Thailand, Malaysia und Indonesien. In Vietnam gelten strengere Regeln, in China ist ein VPN stark eingeschränkt. Illegale Inhalte bleiben mit VPN illegal.
Wird mein Internet mit VPN langsamer?
Etwas, weil der Umweg über den Server Zeit kostet. Mit einem nahen Server merkst du es meist kaum. Ist die Verbindung lahm, wechsle den Server.
Wird jede Buchung mit VPN günstiger?
Nein. Manchmal ist der Preis überall gleich oder der Schweizer Preis am tiefsten. Bei uns hatte sich das Abo nach zwei Buchungen bezahlt gemacht, aber vergleichen musst du jedes Mal selbst.
Was hat unser NordVPN-Abo gekostet?
83 Franken für zwei Jahre, dazu gab es drei Monate geschenkt. Das sind gut 3 Franken pro Monat. Der Preis hängt von Land und Aktion ab, die Verlängerung kostet mehr als die erste Laufzeit.
Reicht ein Gratis-VPN?
Für gelegentliches Surfen vielleicht. Gratis-VPNs sind oft langsam, haben Datenlimiten oder Werbung, und nicht immer ist klar, was mit deinen Daten passiert. Für Streaming und Buchungen würden wir kein Gratis-VPN nehmen.
Auf wie vielen Geräten kann ich NordVPN nutzen?
Laut NordVPN auf bis zu 10 Geräten gleichzeitig mit einem Konto. Für zwei Personen mit Handy und Laptop reicht das locker.
Funktioniert Streaming mit VPN immer?
Nicht garantiert. Manche Dienste erkennen VPN-Server und sperren sie. Dann hilft oft ein anderer Server im selben Land. Beachte die Nutzungsbedingungen des Dienstes.