Reisterrassen Tegalalang Ubud Bali Indonesien
🇮🇩 Bali · Indonesien

Bali –
Ubud, Canggu, Uluwatu & mehr

Fabienne & Marcca. 12 Min. LesezeitAktualisiert Juni 2026🇨🇭 Schweizer Perspektive

Bali ist das bekannteste Reiseziel Indonesiens — und das zu Recht. Die Reisterrassen, Tempel, die Küche, das Licht am Abend: das alles ist so gut wie versprochen. Was nicht mehr stimmt: die Erwartung, einen Geheimtipp zu finden. Das war Bali vor 20 Jahren. Heute ist es eines der meistbesuchten Inseln Asiens. Trotzdem — oder vielleicht genau deswegen — lohnt es sich.

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Schweizer Perspektive
Alle Preise in CHF. Bali ist die teuerste Insel Indonesiens — besonders Canggu und Seminyak liegen preislich nahe an europäischen Standards. Budget einplanen.
~30 CHF
Visa on Arrival
40–80 CHF
Tagesbudget pro Person
~13 h
Flug Zürich → Denpasar
Reisterrassen Tegalalang Ubud Bali Indonesien

Tegalalang Rice Terraces — eines der Wahrzeichen Balis. [Marc & Fabienne: eigenes Foto folgt]

Visum & Einreise

Schweizer brauchen ein Visa on Arrival (VOA), direkt am Flughafen Denpasar erhältlich. Kosten: 500'000 IDR (ca. 30 CHF). Gültig 30 Tage, einmal verlängerbar um weitere 30 Tage. Alternativ vorab als e-VOA online unter molina.imigrasi.go.id beantragen — spart Zeit bei der Ankunft. Mehr Details in unserem Indonesien-Überblick.

Was kostet Bali in CHF?

Bali ist die teuerste Insel Indonesiens — aber im Vergleich zur Schweiz immer noch günstig. Die grössten Kostenunterschiede entstehen durch die Wahl des Viertels: Canggu und Seminyak sind deutlich teurer als Ubud oder Amed.

AusgabeBudget (CHF)Komfort (CHF)
Übernachtung (pro Person)10–18 (Hostel)35–80 (Privatzimmer)
Frühstück Warung2–48–15 (Café)
Mittagessen/Abendessen2–58–20
Motorroller pro Tag5–88–12
Tempel-Eintritt3–63–6
Nusa Penida Tagesausflug25–45 inkl. Fähre
Tagesbudget gesamt35–55 CHF70–120 CHF

Ubud — das kulturelle Herz Balis

Ubud Reisterrassen Bali Morgennebel

Ubud am Morgen

Bali Tempel Tanah Lot Abendlicht

Tanah Lot — früh kommen

Ubud liegt im Landesinneren, 45 Minuten vom Flughafen entfernt. Kein Strand, dafür Reisterrassen, Tempel, Gallerien und die dichteste Restaurantszene der Insel. Für die meisten Reisenden ist Ubud die beste Basis auf Bali — zentraler als Seminyak, authentischer als Canggu, günstiger als die Südküste.

Die Tegalalang Rice Terraces sind das ikonischste Foto Balis — und dementsprechend voll. Früh morgens gehen, bevor die Tagestouristen ankommen. Der Monkey Forest in Ubud ist genau das: Affen, Tempel, dichter Urwald mitten in der Stadt. Die Makaken klauen alles was nicht festgehalten wird — Sonnenbrillen, Wasserflaschen, Telefone.

💡
Ubud Tipp
Die besten Reisterrassen sind nicht in Tegalalang — sie sind 20 Minuten ausserhalb der Stadt, in Jatiluwih. UNESCO-Welterbe, weniger Touristen, günstiger Eintritt. Mit dem Roller problemlos erreichbar.

Canggu & Seminyak — Beach Clubs und Avocado Toast

Canggu ist das neue Kuta: laut, voll, international, teuer. Digital Nomads, Surfer, und alle die auf gute Cafés stehen — hier stimmt das Angebot. Die Surf-Breaks sind real und für Anfänger geeignet. Die Preise auch: 14 CHF für einen Flat White ist in Canggu keine Ausnahme.

Seminyak ist das glamourösere Nachbarviertel: Beach Clubs, Boutique-Shops, Cocktails bei Sonnenuntergang. Für ein Wochenende mit gutem Essen und Beach-Club-Atmosphäre gut. Als Basis für zwei Wochen: zu teuer, zu wenig Authentizität.

Uluwatu & der Südzipfel

Uluwatu am südlichen Ende Balis ist für Surfer das Mekka der Insel — Links-Break, der zu den besten Asiens zählt. Aber auch Nicht-Surfer kommen auf ihre Kosten: Der Uluwatu-Tempel auf einer Steilklippe 70 Meter über dem Meer bietet den dramatischsten Sonnenuntergang der Insel. Der Kecak-Feuertanz im Tempel bei Sonnenuntergang (ca. 10 CHF Eintritt) ist eines jener Erlebnisse, die man nicht vergisst.

Nusa Penida — einen Tag unbedingt

Nusa Penida Kelingking Beach Bali Indonesien Klippen

Kelingking Beach auf Nusa Penida — der bekannteste Aussichtspunkt Balis. [Marc & Fabienne: eigenes Foto folgt]

30 Minuten Schnellboot von Sanur entfernt liegt Nusa Penida: zerklüftete Steilküsten, türkisfarbenes Wasser, Manta-Schnorcheln und der ikonische Kelingking Beach-Aussichtspunkt. Tagesausflug ab Bali: ca. 25–40 CHF für Fähre und Transfer. Früh starten — Nusa Penida ist mittlerweile voll mit Tagestouristen ab 10 Uhr.

Beste Reisezeit

Mai bis Oktober ist die Trockenzeit und damit die beste Reisezeit für Bali. Juli und August sind Hochsaison: bestes Wetter, aber volle Strände und höhere Preise. Mai, Juni und September bieten fast dasselbe Wetter bei deutlich weniger Betrieb. November bis März ist Regenzeit — tägliche Schauer, höhere Luftfeuchtigkeit, günstigere Preise.

Häufige Fragen

Brauchen Schweizer ein Visum für Bali?

Ja – Visa on Arrival am Flughafen Denpasar, ca. 30 CHF. Gültig 30 Tage, einmal verlängerbar. Alternativ e-VOA online vorab beantragen.

Was kostet ein Tag auf Bali?

Als Backpacker in Ubud: 35–55 CHF. In Canggu und Seminyak deutlich mehr: 70–120 CHF pro Person und Tag.

Welches Viertel ist am besten auf Bali?

Für die meisten: Ubud. Kulturelles Herz, günstig, gute Lage für Ausflüge. Canggu für Surfer und Cafés. Uluwatu für Cliffs und Kecak-Tanz.

Wann ist die beste Reisezeit für Bali?

Mai bis Oktober ist Trockenzeit. Juli/August Hochsaison mit mehr Touristen. Mai, Juni und September bieten das beste Preis-Erlebnis-Verhältnis.

F+M
Fabienne & Marc
WirWeitWeg · Solothurn, Schweiz
Wir sind ein Paar aus Solothurn, das am 30. Juni 2026 zu einer Open-End-Weltreise aufbricht. Indonesien ist eines der Länder auf die wir uns am meisten freuen — dieser Guide wächst mit unserer Reise.