Unterkunft
Notiere einen Preis pro Nacht für die Orte, an denen du wirklich bleiben willst. Multipliziere ihn mit 30. Für längere Aufenthalte kannst du Monatsangebote prüfen; Zusatzkosten und Lage zählen mit.

Eine Rechnung in CHF, die zu deiner Route passt. Mit Startkosten, Ausgaben zu Hause und Geld für die Rückkehr.
Budget berechnenDauer, Tempo und Wohnsituation ändern die Rechnung stärker als ein allgemeiner Tagesbetrag.
Wir sind am 30. Juni 2026 ohne Rückflug gestartet. Gerade deshalb mussten wir vorher wissen, wie viel Geld wir unterwegs ausgeben können und welcher Betrag für eine Rückkehr bleibt. Eine offene Route ist kein offenes Konto.
Die unten stehenden CHF-Beträge sind Rechenbeispiele, keine von uns gemessenen Weltreisekosten. Wo wir keine eigenen Zahlen belegen können, geben wir dir eine Methode statt einer scheinbar genauen Schätzung.
Die monatlichen Kosten unterwegs und die weiterlaufenden Schweizer Kosten multiplizierst du mit der Reisedauer. Startkosten und Reserve kommen danach dazu. Die Reserve ist kein frei verfügbares Reisegeld.
Wichtig für Paare: Eine Unterkunft lässt sich oft teilen. Flüge, Eintritte und viele Versicherungen fallen pro Person an. Rechne deshalb zuerst die Gesamtsumme für euch beide und teile erst danach durch zwei.

Die Startwerte zeigen ein Beispiel für zwei Personen und sechs Monate. Trag deine eigenen Beträge ein; das Ergebnis aktualisiert sich sofort.
Alle Eingaben sind Beispielwerte. Der Rechner speichert nichts und berücksichtigt keine Preisänderungen oder Wechselkurse.
Tipp: Öffne Angebote für deine erste Region und ersetze die Unterkunfts- und Transportwerte. Eine kleine Änderung pro Tag wächst über sechs Monate.
Vergleiche nicht nur Länder. Vergleiche die Art, wie du dort reist.
Notiere einen Preis pro Nacht für die Orte, an denen du wirklich bleiben willst. Multipliziere ihn mit 30. Für längere Aufenthalte kannst du Monatsangebote prüfen; Zusatzkosten und Lage zählen mit.
Ein Ortswechsel kostet Fahrt, manchmal eine zusätzliche Nacht und oft einen halben oder ganzen Tag. Viele günstige Einzeltickets ergeben noch keine günstige Route.
Essen, SIM, Wäsche, Medikamente und gelegentliche Ausflüge wirken einzeln klein. Im Monatsbudget brauchen sie eigene Zeilen, damit sie nicht in «Diverses» verschwinden.
Auf dem Handy kannst du die Tabelle seitlich wischen.
| Posten | So kommst du zu einem brauchbaren Wert | Häufig vergessen |
|---|---|---|
| Übernachten | Preise für deine Reisedaten an drei möglichen Orten prüfen. | Steuern, Endreinigung, zusätzliche Nächte. |
| Essen | Ein normaler Tag mit Getränken und Snacks statt nur Hauptmahlzeiten. | Teure Anreise- und Transfertage. |
| Transport | Lokale Wege und grössere Etappen getrennt erfassen. | Gepäck, Fähren, Taxi zum Flughafen. |
| Gesundheit | Versicherungsofferte und persönliche Medikamente eintragen. | Selbstbehalt, Zahnarzt, nötige Belege. |
| Erlebnisse | Die Aktivitäten einplanen, für die du wirklich losziehst. | Eintritte, Guides, Ausrüstung. |

Prüfe Pass und nötige Dokumente, gesundheitliche Beratung, Reiseversicherung, erster Flug, Ausrüstung und mögliche Gebühren. Nicht jeder Posten fällt bei jeder Person an. Ein neuer Rucksack ist keine Pflicht, wenn deiner funktioniert.
Was du vor der Abreise einmal bezahlst: etwa Tickets, Ausrüstung, Dokumente oder eine erste Unterkunft.
Geld für Rückreise und Ankommen danach. Lege selbst fest, wie viele Wochen oder Monate du dafür brauchst.
Miete, Lagerraum, Abos, Darlehen und andere Zahlungen laufen weiter, solange du sie nicht wirksam beendest.
Ein grosser Flug oder eine medizinische Rechnung passt nicht sauber in einen durchschnittlichen Dienstag. Plane Spielraum.
Bei einer Weltreise ohne neuen Wohnsitz ist die Schweizer Grundversicherung nicht einfach nach drei Monaten erledigt.
Das BAG unterscheidet zwischen Reise und Wegzug. Welche Versicherungspflicht bei dir bleibt und welchen Schutz du unterwegs brauchst, klärst du mit Krankenkasse und zuständiger Stelle. Für einen tatsächlichen Umzug gelten andere Fragen; das EDA informiert zum Auswandern.
Rechne in CHF, aber zahle unterwegs oft in anderen Währungen. Nimm für Buchungen den aktuellen Kurs plus Karten- und Automatengebühren. Einen festen Wechselkurs für ein ganzes Reisejahr in den Plan zu schreiben wäre nur scheinbar präzise.
Bei Arbeit, AHV, Steuern und Wohnung gibt es keine allgemeine Zahl für alle Schweizer Reisenden. Schreibe deine offenen Abklärungen auf und übernimm erst bestätigte Beträge in den Rechner. Die Detailfragen zu Versicherungen findest du bei Krankenversicherung; zu Karten bei Kreditkarten & Finanzen.

Diese beiden Beispiele sind bewusst erfunden. Sie zeigen die Rechnung, nicht einen Preis, zu dem du überall reisen kannst.
1'800 CHF pro Monat × 3 = 5'400 CHF. Dazu 1'200 CHF Startkosten und 2'500 CHF Reserve. Wenn deine Schweiz-Kosten weiterlaufen, müssen sie in den Monatsbetrag.
3'700 CHF pro Monat für beide × 6 = 22'200 CHF. Dazu 2'500 CHF Startkosten und 5'000 CHF Reserve. Das sind 14'850 CHF pro Person, wenn alle Kosten gleich geteilt werden.
Bei uns zeigt bereits eine kleine echte Zahl, weshalb Durchschnittswerte vorsichtig zu lesen sind: Auf Lombok haben wir für zwei Unterkünfte während 17 Nächten zusammen 243 CHF bezahlt. Daraus lässt sich aber weder ein Weltreisebudget noch der Preis für deine nächste Unterkunft ableiten.

Es gibt keinen belastbaren Betrag ohne Dauer, Route und Reisestil. Rechne laufende Kosten, einmalige Kosten, Schweizer Fixkosten und eine getrennte Reserve. Der Rechner oben zeigt, was deine Annahmen zusammen ergeben.
Ja, für den Alltag vor Ort. Grosse Flüge, Versicherungen, Startkosten und Geld für die Rückkehr gehören zusätzlich in die Rechnung. Teile nicht einfach dein gesamtes Erspartes durch die Reisetage.
Rechne die gemeinsam genutzte Unterkunft einmal und individuelle Kosten für zwei. Ein pauschales «mal zwei» übersieht geteilte Zimmer; ein pauschales «zu zweit ist billiger» übersieht doppelte Flüge und Versicherungen.
Wenn deine Rechnung nur aufgeht, indem die Reserve als laufendes Reisegeld dient, fehlt Spielraum. Prüfe eine kürzere Dauer, weniger Ortswechsel oder einen späteren Start.
Beginne mit einer Unterkunft und einem realen Transportangebot für deine erste Region. Ergänze danach deine Verträge in der Schweiz. Erst dann wird aus einem Wunschbetrag ein Budget, mit dem du entscheiden kannst.