Petronas Towers bei Nacht
Tagsüber sind sie hoch. Nachts sind sie spektakulär. Wir waren zweimal im KLCC Park, und erst beim zweiten Mal, im Dunkeln, haben wir verstanden, warum alle davon schwärmen.

Neun Nächte zwischen Garküchen, Shoppingmalls und Wolkenkratzern. Und ein Navi, das nie wusste, wo wir sind.
Guide entdeckenNach sechs Wochen Inseln, Sand und Roller sind wir in Kuala Lumpur gelandet, und der Kontrast hätte nicht grösser sein können. Die ersten zwei Nächte haben wir mitten in Chinatown verbracht, danach ging es in ein Apartment in Bukit Bintang, direkt über der LaLaport-Mall und mit Pool auf dem Dach. Neun Nächte, und uns ist nie langweilig geworden.
Hier steht, was wir gesehen, gegessen und verflucht haben. Allen voran die Beschilderung. Und ein paar Dinge, die du dir sparen kannst.
Eine Stadt, die nachts erst richtig aufwacht.



Tagsüber sind sie hoch. Nachts sind sie spektakulär. Wir waren zweimal im KLCC Park, und erst beim zweiten Mal, im Dunkeln, haben wir verstanden, warum alle davon schwärmen.
Plastikstühle auf der Strasse, Rauch vom Grill, Satay, Nudeln und Gewimmel bis spät in die Nacht. Hier isst halb Kuala Lumpur, und wir mittendrin.
Unser Apartment hatte einen Pool mit Skyline-Blick und einem Stück Glasboden. Unter Wasser schaust du senkrecht auf die Strasse, viele Stockwerke tiefer. Kurz mulmig, dann grossartig.
Wir haben beides ausprobiert. Zwei völlig verschiedene Städte in einer.
Rote Laternen, enge Gassen, Garküchen und der Markt in der Petaling Street direkt vor der Tür. Günstig, laut und mitten im alten KL. Central Market, Merdeka Square und Masjid Jamek erreichst du zu Fuss. Abends leuchtet über allem der Merdeka 118, der zweithöchste Wolkenkratzer der Welt.
Malls, Leuchtreklamen, Monorail über der Strasse und die Jalan Alor um die Ecke. Hier schläfst du moderner, oft im Apartment mit Pool, und die Petronas Towers sind ein paar Stationen entfernt. Es ist teurer und weniger charmant, dafür bequemer.
Für zwei, drei Nächte und das alte KL: Chinatown. Für längere Aufenthalte, mit Küche und Pool: Bukit Bintang. Wir würden es wieder genau so machen, erst das Chaos, dann das Apartment.
Von Chinatown bis aufs Dach der LaLaport-Mall.
Hier sind wir angekommen, mitten im Gewusel.

Unter dem Dach aus roten Laternen der Petaling Street wird gehandelt, gegessen und gedrängelt. Am ersten Abend sind wir einfach mitgelaufen, mit Streetfood in der Hand, und waren nach einer Stunde mittendrin statt nur dabei.
Lohnt sich das? Ja, vor allem abends. Tagsüber ist es ruhiger, dann siehst du die alten Ladenhäuser besser.
Handeln gehört dazu. Bei T-Shirts und Taschen startet der erste Preis gern beim Doppelten.
Das Schild mit der durchgestrichenen Stachelfrucht wirst du oft sehen: Durian ist in vielen Hotels und in der Bahn verboten. Wer sie einmal gerochen hat, versteht warum.
Der zweithöchste Wolkenkratzer der Welt, und wir hatten ihn vor dem Fenster.

Vom Balkon unseres Hotels in Chinatown sahen wir direkt auf den Merdeka 118, 679 Meter hoch. Nachts leuchtet er rot und blau über den alten Häusern, ein ziemlich verrückter Kontrast.
Lohnt sich das? Als Anblick auf jeden Fall. Die Aussichtsplattform war bei uns noch nicht offen, und einen offiziellen Eintrittspreis gab es bis Oktober 2026 auch nicht.
Das beste Foto bekommst du abends aus den Gassen rund um die Petaling Street.
Wer dir heute schon Tickets für die Plattform verkaufen will, ist kein offizieller Verkäufer.
Die Food-Street, für die man hungrig hingehen muss.

Die Jalan Alor ist eine einzige lange Garküche. Satay vom Grill, Nudeln, Meeresfrüchte und frische Säfte, gegessen auf Plastikstühlen mitten auf der Strasse. Wir sassen mittendrin, und es war genau so laut und lecker, wie es aussieht.
Lohnt sich das? Unbedingt, am besten ab etwa 19 Uhr. Vorher ist es halb leer, später musst du um einen Tisch kämpfen.
Vor dem Bestellen kurz nach dem Preis fragen, vor allem bei Meeresfrüchten, die nach Gewicht gehen. Die Kellner werben ziemlich offensiv, du darfst ruhig weitergehen.
Rund um die Jalan Alor liegt Bukit Bintang mit Malls, Bars und Monorail über der Strasse. Laut und hell, aber nachts unglaublich lebendig.
Bei 33 Grad ist eine Mall kein Programmpunkt, sondern Überlebensstrategie.

Die Malls in KL sind riesig, klimatisiert und bis abends voll. Das Pavilion mit seinem Kristallbrunnen vor dem Eingang ist die bekannteste, drinnen findest du von Luxusmarke bis Foodcourt alles. Fabienne hat sogar einen Care-Bears-Laden gefunden.
Lohnt sich das? Ja, und sei es nur für die Klimaanlage und den Foodcourt im Untergeschoss.
Die Foodcourts in den Malls sind günstiger und oft besser als die Restaurants obendrüber.
Viele Malls sind mit überdachten Fussgängerbrücken verbunden. Das ist praktisch, verwirrt aber jedes Navi.
Einmal am Tag, einmal in der Nacht. Mach beides.

Am Nachmittag waren wir zum ersten Mal da, im KLCC Park mit Wasserspielplatz, alten Bäumen und Joggingweg. Ein paar Tage später sind wir abends zurück, und erst da haben die Towers richtig gewirkt: silbern, hell und so hoch, dass kein Handy sie ganz aufs Bild bekommt.
Lohnt sich das? Ja, und zwar beides, Tag und Nacht. Abends gibt es am See vor der Mall Suria KLCC zudem eine Wasser- und Lichtshow, gratis, etwa zwischen 20 und 22 Uhr.
Wer hoch will: Die Skybridge zwischen den Türmen kostet für Ausländer um RM 98, also knapp 20 CHF. Tickets gibt es vorab online, die Zeitfenster sind begrenzt.
Für das Foto mit beiden Türmen komplett leg dich am besten fast auf den Boden.
Souvenirs, Kunsthandwerk und das beste T-Shirt der Reise.

Das hellblaue Art-déco-Gebäude war früher ein Frischmarkt, heute verkaufen drinnen Händler Batik, Holzschnitzereien und Kunsthandwerk. Daneben liegt der Kasturi Walk, eine überdachte Gasse mit Ständen. Unser Lieblingsfund: ein T-Shirt mit dem Satz «My friends went to Malaysia and all they brought me was this lousy bag».
Lohnt sich das? Für ein, zwei Stunden ja, besonders wenn du Souvenirs suchst, die nicht nach Flughafen aussehen.
Der Central Market liegt zwischen Chinatown und Masjid Jamek. Am besten verbindest du alles zu einem Spaziergang.
Drinnen ist es klimatisiert, draussen im Kasturi Walk nicht. Die Reihenfolge ergibt sich also von selbst.
Der Ort, an dem KL entstanden ist, und nachts der schönste der Stadt.

Wo die Flüsse Klang und Gombak zusammenfliessen, steht die Masjid Jamek, eine der ältesten Moscheen der Stadt. Nachts wird das Wasser rundherum blau beleuchtet, das Projekt heisst River of Life. Ein paar Schritte weiter liegt der Merdeka Square mit dem Sultan-Abdul-Samad-Gebäude, wo 1957 die Unabhängigkeit ausgerufen wurde.
Lohnt sich das? Absolut, und zwar spät abends. Wir waren gegen 23 Uhr dort, fast allein, und es war einer der schönsten Momente in KL.
Die Moschee kannst du ausserhalb der Gebetszeiten besichtigen, mit bedeckten Schultern und Knien. Gewänder werden am Eingang ausgeliehen.
Die Station Masjid Jamek liegt direkt daneben, LRT-Linien kreuzen sich hier. Bequemer kommst du nicht hin.
Unsere Mall unter dem Apartment, mit Garten auf dem Dach.

Die LaLaport-Mall in Bukit Bintang City Centre war praktisch unser Wohnzimmer. Unten Supermarkt und die japanisch angehauchte Gourmet Street, oben der Skyview-Park mit Gärten, Wandbildern, leuchtendem Kuala-Lumpur-Schriftzug und Blick auf den Merdeka 118.
Lohnt sich das? Wenn du in der Nähe bist, ja, vor allem zum Sonnenuntergang auf dem Dach. Extra quer durch die Stadt fahren musst du dafür nicht.
Der Skyview-Park ist gratis. Abends, wenn der Schriftzug leuchtet, ist er am schönsten.
Direkt an der Mall liegt die Station Hang Tuah mit Monorail und LRT, die Station Merdeka mit MRT ist zu Fuss erreichbar.
Nicht alles haben wir gesehen. Damit du trotzdem entscheiden kannst, hier das Wichtigste zu den bekanntesten Zielen.
Die Kalksteinhöhlen im Norden der Stadt sind das bekannteste Fotomotiv von KL: 272 bunte Stufen hoch zu einer Höhle mit Hindu-Tempel, davor eine 42,7 Meter hohe goldene Statue des Gottes Murugan. Der Eintritt zur Haupthöhle ist frei, Schultern und Knie müssen bedeckt sein, und die Affen auf der Treppe klauen alles, was nach Essen aussieht. Ab KL Sentral fährt die KTM Komuter in rund 35 Minuten bis zur Endstation Batu Caves. Am besten früh am Morgen, bevor Hitze und Reisegruppen kommen.
Der Fernsehturm Menara KL steht auf einem Hügel mitten in der Stadt und ist deshalb höher, als er aussieht. Oben gibt es eine verglaste Aussichtsplattform und eine offene Sky Terrace, dazu die Sky Box aus Glas, die über den Rand hinausragt. Für Ausländer kostet die Plattform je nach Ticket etwa RM 70 bis 90. Von unten haben wir ihn oft gesehen, oben waren wir nicht.
Die Aussichtsplattform im zweithöchsten Gebäude der Welt war bei uns noch nicht geöffnet, und einen offiziellen Preis gab es bis Oktober 2026 nicht. Prüf den Stand vor deiner Reise, und kauf keine Tickets bei inoffiziellen Verkäufern.
Günstig und schnell, solange du nicht auf dein Navi vertraust.
Das Netz ist dicht, sauber und klimatisiert. Eine kurze Fahrt kostet RM 1 bis 2, also 20 bis 40 Rappen. Wer viel fährt, nimmt den Tagespass Rapid Kembara für RM 25, drei Tage kosten RM 55. Statt einzelner Tokens lohnt sich eine Touch-’n-Go-Karte, die du am Schalter oder im Supermarkt auflädst. Ausländische Bankkarten funktionieren an den Schranken nicht zuverlässig.
Für Strecken, die mit der Bahn umständlich sind, haben wir Grab genommen. Innerhalb der Stadt waren die Fahrten günstig, der Preis steht vorher in der App, und bezahlt wird mit Karte. Kein Handeln, keine Diskussionen.
Vieles liegt näher beieinander, als es auf der Karte aussieht. Das Problem: Gehsteige hören plötzlich auf, Strassen sind zum Überqueren gebaut wie Autobahnen, und die Wege führen über Brücken, durch Malls und Tiefgaragen. Schatten gibt es wenig, Wasser brauchst du viel.
Unser grösstes Ärgernis in Kuala Lumpur war nicht der Verkehr, sondern die Orientierung. Die Beschilderung fehlt oft ganz, und Google Maps hat zwischen Hochhäusern, Fussgängerbrücken und mehrstöckigen Malls regelmässig aufgegeben. Einmal hat es uns dreimal um denselben Block geschickt, bis wir gemerkt haben, dass der Eingang zwei Stockwerke höher lag, über eine Brücke, die auf der Karte gar nicht existierte. Unser Tipp: Plan mehr Zeit ein, frag lieber jemanden, und such bei Malls nach den Wegweisern zu den Stationen. Die stimmen meistens.
Ab Zürich mit einem Umstieg, ab Bali mit dem Billigflieger.
Einen Direktflug gibt es nicht. Üblich ist ein Umstieg in Doha, Dubai, Istanbul oder Singapur. Rechne mit etwa 15 bis 18 Stunden Reisezeit. Gelandet wird am Flughafen KLIA, rund 50 Kilometer südlich der Stadt.
Am schnellsten geht es mit dem KLIA Ekspres in rund 30 Minuten bis KL Sentral. Er kostet RM 55, ab Januar 2027 RM 65. Ein Grab vom Flughafen kostet meist RM 60 bis 100, zur Rushhour mehr, Maut kommt teils noch dazu. Ab KL Sentral geht es mit Bahn oder Grab weiter.
Wir sind am 11. August mit AirAsia von Denpasar nach Kuala Lumpur geflogen, rund drei Stunden. Die Billigflieger landen am Terminal 2 des KLIA. Gepäck ist bei AirAsia extra, also beim Buchen gleich dazunehmen. Mehr zu unserem Start auf Bali steht im Bali Guide.

Fahrpläne und Preise ändern sich, prüf sie vor der Abreise.
Weniger als du denkst. Teuer werden vor allem Alkohol und Aussichtsplattformen. Faustregel: 1 CHF sind rund 5 Ringgit (RM).
| Ausgabe | Einordnung | Richtwert |
|---|---|---|
| KLIA Ekspres | Flughafen bis KL Sentral, einfach | RM 55 (rund 11 CHF), ab 2027 RM 65 |
| Grab ab Flughafen | In die Innenstadt, je nach Zeit | RM 60 bis 100 (12 bis 20 CHF) |
| Bahnfahrt | Kurze Strecke in der Stadt | RM 1 bis 2 (20 bis 40 Rappen) |
| Tagespass Rapid Kembara | Bahn und Bus, 1 oder 3 Tage | RM 25 oder RM 55 (5 oder 11 CHF) |
| Petronas Skybridge | Ausländer, Erwachsene | um RM 98 (rund 20 CHF) |
| KL Tower | Aussichtsplattform, je nach Ticket | RM 70 bis 90 (14 bis 18 CHF) |
| Batu Caves | Haupthöhle | gratis |
| Wasser- und Lichtshow KLCC | Abends am See | gratis |
| Touristensteuer | Pro Zimmer und Nacht im Hotel | RM 10 (rund 2 CHF) |
Preise Stand Oktober 2026. Umgerechnet mit 1 CHF ≈ 5 RM, gerundet.
Die ersten zwei Nächte haben wir im Nan Yeang Hotel an der Jalan Sultan verbracht, ein paar Schritte von der Petaling Street. Ein einfaches, sauberes Zimmer, nichts Besonderes, aber mit einem Balkon, von dem aus wir direkt auf den Merdeka 118 geschaut haben. Für den Einstieg in die Stadt genau richtig: rausgehen und mittendrin sein.
Danach sind wir in ein Apartment in den Lucentia Residences gezogen, direkt über der LaLaport-Mall in Bukit Bintang City Centre. Wohnzimmer, Küche, Waschmaschine und ein Pool auf dem Dach mit Blick auf die ganze Skyline, inklusive Glasboden. Unten Supermarkt und Foodcourt, nebenan Monorail und LRT. Nach Wochen in Homestays war das purer Luxus.
Wir haben überall gegessen: Streetfood in Chinatown, Satay und Nudeln in der Jalan Alor, Curry im Foodcourt der Mall. Und wir haben im Apartment selbst gekocht, was nach Wochen auswärts erstaunlich gut tat. Ein Tipp für alle mit Küche: Die Supermärkte in den grossen Malls sind gut sortiert und günstiger als jedes Restaurant. Alkohol ist in Malaysia stark besteuert und entsprechend teuer.



Eigentlich immer. Heiss ist es sowieso, die Frage ist nur, wie oft es gewittert.
| Zeitraum | Wetter und Reisealltag | Einordnung |
|---|---|---|
| Juni bis August | Etwas trockener, tagsüber meist 31 bis 33 Grad. Ab und zu Dunst in der Luft. | Das war unsere Zeit. Heiss, aber gut machbar, nachmittags gelegentlich ein kurzer Schauer. |
| September bis November | Die nasseste Zeit, mit heftigen Gewittern am Nachmittag oder Abend. | Programm auf den Morgen legen, nachmittags in die Mall. |
| Dezember bis Februar | Etwas weniger Regen, angenehm für Stadttage. | Gute Reisezeit, um Neujahr und das chinesische Neujahr herum ist mehr los. |
| März bis Mai | Zweite Regenspitze im April, sehr feucht. | Wie im Herbst: früh starten, Gewitter einplanen. |
Eine Faustregel, keine Wetterprognose. Mehr zu Südostasien findest du in unserem Beitrag zur besten Reisezeit.
Einen Direktflug gibt es nicht. Mit einem Umstieg in Doha, Dubai, Istanbul oder Singapur bist du rund 15 bis 18 Stunden unterwegs. Vom Flughafen KLIA bringt dich der KLIA Ekspres in einer halben Stunde in die Stadt.
Mit Schweizer Pass darfst du 90 Tage ohne Visum bleiben. Die digitale Einreisekarte MDAC musst du trotzdem in den drei Tagen vor der Ankunft ausfüllen. Gratis.
In Malaysia stecken die Stecker nach britischem Typ G, mit drei eckigen Stiften. Schweizer Stecker passen nirgends. Ein Reiseadapter gehört ins Handgepäck.
Die Grundversicherung zahlt Notfälle im Ausland höchstens bis zum doppelten Betrag, den die Behandlung in der Schweiz kosten würde. Einen Rücktransport zahlt sie nicht. Was du stattdessen brauchst, steht bei der Auslandskrankenversicherung.
In Malls, Restaurants und bei Grab zahlst du mit Karte, für Märkte und Streetfood brauchst du Ringgit in bar. Welche Karten sich für Schweizer ohne hohe Gebühren lohnen: Kreditkarten & Finanzen.
Registrier deine Reise in der App Travel Admin des EDA, dann weiss die Schweiz im Notfall, dass du hier bist. Und was wir für die Weltreise eingepackt haben, steht in unserer Packliste, auch als PDF.
Die Fragen, die wir uns vor KL gestellt haben. Mit den Antworten, die wir damals gern gehabt hätten.
Nein. Mit Schweizer Pass darfst du bis zu 90 Tage ohne Visum bleiben. Der Pass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein. Pflicht ist aber die digitale Einreisekarte MDAC, die du in den drei Tagen vor der Ankunft online ausfüllst. Kostenlos, dauert fünf Minuten. Aktuelle Hinweise gibt es bei der Botschaft von Malaysia in Bern.
Für Petronas Towers, Chinatown, Jalan Alor und die Batu Caves reichen drei bis vier Tage. Wer die Stadt in Ruhe erleben will, mit Pausen am Pool und Abenden ohne Plan, bleibt eine Woche. Wir hatten neun Nächte und keine davon bereut.
Für wenige Nächte in Chinatown, für längere Aufenthalte in Bukit Bintang oder rund um KLCC. Wichtig ist die Nähe zu einer Bahnstation, denn zu Fuss ist KL anstrengender, als die Karte vermuten lässt.
Ja. In Malaysia gibt es dreipolige Steckdosen nach britischem Typ G. Schweizer Stecker passen nicht, ein Reiseadapter gehört ins Gepäck.
Wir haben uns sicher gefühlt, auch spät abends. Wie in jeder Grossstadt gilt: Handy und Tasche gut festhalten, besonders an belebten Orten und am Strassenrand, wo Roller vorbeifahren. Das grössere Risiko ist der Verkehr beim Überqueren der Strasse.
Lieber nicht. Wasser in Flaschen gibt es überall günstig, viele Apartments und Hotels haben einen Wasserfilter.
Schultern und Knie bedeckt, in Moscheen Schuhe ausziehen. Frauen tragen zusätzlich ein Kopftuch. Bei der Masjid Jamek und den grossen Moscheen werden Gewänder am Eingang ausgeliehen.
Karten werden in Malls, Restaurants und bei Grab fast überall akzeptiert. Für Streetfood, Märkte und kleine Läden brauchst du Bargeld in Ringgit. Geldautomaten gibt es in jeder Mall.
Ja, in Bars, Restaurants und Supermärkten. Malaysia ist aber mehrheitlich muslimisch und besteuert Alkohol hoch, ein Bier in der Bar kostet fast so viel wie in der Schweiz. Die Barmeile liegt rund um die Changkat Bukit Bintang.
Ja, vor allem für Grab und die Navigation. Eine lokale SIM oder eSIM ist günstig. Tipps zu Anbietern stehen in unserem SIM-Karten-Guide.
Sehr. Der KLCC Park hat einen grossen Wasserspielplatz, die Malls sind klimatisiert und kinderfreundlich, und die Bahn ist einfach. Anstrengend sind nur Hitze und Fusswege ohne Gehsteig.
Wir sind von KL in die Cameron Highlands gefahren, danach nach Ipoh, George Town und Langkawi. Busse fahren ab dem Terminal TBS, Züge ab KL Sentral, und mit AirAsia erreichst du fast jede Ecke Südostasiens. Mehr dazu in unserem Malaysia Guide.
Kuala Lumpur war unser Start in Malaysia. Danach ging es in die Berge, an die Küste und auf die Insel.
Davor waren wir sechs Wochen in Indonesien: Bali · Gili Air · Lombok


Was uns genervt hat: Die Orientierung. Fehlende Schilder, Strassen ohne Gehsteig und ein Google Maps, das zwischen Hochhäusern und Fussgängerbrücken regelmässig den Verstand verloren hat. Rechne in KL für jeden Weg zehn Minuten mehr ein.
Warum wir trotzdem begeistert waren: Wegen der Petronas Towers bei Nacht, der Jalan Alor, des Pools über der Stadt und eines Essens, das an jeder Ecke anders und überall gut war. Nach den Inseln war KL genau der Tapetenwechsel, den wir gebraucht haben.
So war es bei uns: Wir waren vom 11. bis 20. August 2026 in Kuala Lumpur, zwei Nächte im Nan Yeang Hotel in Chinatown und den Rest in einem Apartment in den Lucentia Residences in Bukit Bintang. Bei den Batu Caves waren wir nicht.
Letzte Überarbeitung: 11. Oktober 2026. Preise ändern sich, Einreiseregeln auch. Einen Fehler gefunden? Schreib uns.